WEITERE BEHANDLUNGSMETHODEN

Kombinationsbehandlung KFO/Chirurgie

Bei schweren Fehlstellungen im Erwachsenenalter, wenn die Kiefer nicht richtig zueinander passen, reicht eine Therapie mit einer festsitzenden Spange alleine nicht aus, sondern eine kombiniert kieferchirurgisch-kieferorthopädische Behandlung ist indiziert. Nach einer Vorbehandlung mit einer festsitzenden Spange, in welcher die Zahnbögen ausgeformt werden, erfolgt ein operativer Eingriff durch einen Facharzt für Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgie. In der Operation werden die Kiefer richtig zueinander gesetzt.

Für den operativen Eingriff werden Schablonen angefertigt, die die endgültige richtige Lage der Kiefer zueinander festlegen. Die festsitzende Spange dient dem Kieferchirurgen zur Befestigung. Nach der Operation erfolgt die kieferorthopädische Feineinstellung der Zähne mit der festsitzenden Spange.

Retention

Gerade Zähne ein Leben lang.
Die Zeit nach einer aktiven kieferorthopädischen Behandlung ist enorm wichtig, damit die Zähne nicht wieder in ihre ursprüngliche Position zurückwandern.

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Die Zähne werden mit einer losen Klammer in der erreichten Position gehalten. In einigen Fällen ist eine lebenslange Retention erforderlich. Dringend zu empfehlen ist daher ein Kleberetainer. Das ist ein Draht, der hinter den Frontzähnen von Eckzahn zu Eckzahn geklebt wird und die Schneidezähne in Position hält. Er ist komfortabel und unsichtbar.

Schnarchtherapie

Das hilft gegen Schnarchen.
Bei „harmlosen Schnarchen“ kann Ihr Kieferorthopäde mit einem „Anti-Schnarch-Gerät“ helfen:
Das individuell angefertigte Gerät ähnelt einer „Zahnspange“. Es verlagert nicht nur den Unterkiefer nach vorn, sondern gleichzeitig auch die Zunge. Dadurch wird der Rachenraum geöffnet und frei.
Ein IST-Gerät tragen Sie selbstverständlich nur während Ihrer Schlafzeiten, damit Sie wieder ruhig und gesund schlafen können. Wir beraten Sie gerne.

Sportmundschutz

Sportmundschutz – oft leichtsinnig vergessen, doch notwendig

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Ein individuell angefertigter Sportmundschutz reduziert das Risiko von Verletzungen wie abgeschlagene Zahnecke, gelockerter oder ausgeschlagener Zahn um ein Vielfaches. Empfehlenswert bei allen Kontaktsportarten wie z.B. Eishockey, Feldhockey, Fußball, Handball oder Boxen.

Kiefergelenksdiagnostik + Therapie

Kiefergelenkbehandlung

Funktionsstörungen des Kauorgans (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion, CMD) können in jedem Alter vorkommen. Oft äußern sie sich als Knackgeräusche im Kiefergelenk, kombiniert mit Verspannungen der Hals-und Kaumuskulatur.

Je früher die Ursachen erkannt und behandelt werden (z. B. mit Aufbiss-Schienen und/oder kieferorthopädischer Behandlung), desto besser kann man die Störungen beheben.

Parodontaltherapie

Die Unterstützung der Parodontaltherapie bei Parodontose, also „Knochenabbau“, ist eine Aufgabe der Kieferorthopädie z.B. bei vorstehenden Oberkieferfrontzähnen. Aufgerichtete Zähne lassen sich besser säubern, das Zahnfleisch wird entlastet und mögliche Entzündungsherde werden beseitigt. Der Einsatz einer Zahnspange kann also die Mundgesundheit besonders bei einem vorgeschädigten Gebiss verbessern. Auch hier arbeiten wir interdisziplinär mit Ihrem Hauszahnarzt zusammen.

Prophylaxe

Ein sauberer Zahn wird selten krank.

Die festsitzenden Apparaturen erfordern eine gute Mundhygiene. Wird der Zahnbelag um die Brackets nicht täglich gründlich entfernt, drohen Entkalkungen und kariöse Läsionen. Aus diesem Grund gehört eine gute Anleitung und Überwachung der Mundhygiene unbedingt zur Behandlung mit einer festsitzenden Spange dazu.
Außerdem versiegeln wir die Zahnoberfläche als Optimierungsleistung mit einem speziellen Schutzlack, der einen hervorragenden Schutz für die Zähne bietet.

Die Kariesüberwachung und – Versorgung sowie die professionelle Zahnreinigung (PZR) bleibt in den Händen Ihres Zahnarztes. Dieser muss in halbjährlichen Abständen- auch während der kieferorthopädischen Behandlung- aufgesucht werden.